1. Unterwäsche-Nähprozess – Futter sparen und Crimpen
Hallo zusammen, ich bin Lia und heute sprechen wir über den Herstellungsprozess von Unterwäsche und das Futter.
Die Rolle des Futters bei der Herstellung von Unterwäsche
Das Futter ist ein wichtiger Bestandteil der Körbchen der Unterwäsche. Es besteht normalerweise aus Baumwollstoff, der für seine hervorragende Feuchtigkeitsaufnahme und schweißableitenden Eigenschaften bekannt ist. Dadurch ist das Futter bequem und liegt eng am Körper an.
„Sparen“ – Futter-Schnittkante vernähen
Beim „Sparen“ wird die Schnittkante des Futters so vernäht, dass sie flach am Körbchen anliegt. Diese Technik steigert nicht nur die Ästhetik, sondern verbessert auch den Tragekomfort. Um eine einheitliche Größe zu erreichen, vergleichen wir die Teile mit Karton und prüfen sie auf Farbunterschiede, Beschädigungen und andere Mängel. Zum Nähen verwenden wir einen Flat Car (Einzelnadelwagen) und achten dabei darauf, dass die Ein- und Austrittspunkte der Futterfalte ausgerichtet sind und der Form von der Spitze zur Mitte hin folgen. Die Stiche sollten dicht sein, um Ausbrüche zu vermeiden und eine schöne Form zu erhalten. Es ist wichtig, auf die Spannung der Stiche zu achten; sie sollten weder locker noch zu fest sein, da dies den Tragekomfort beeinträchtigen kann.
Futter-Crimplinie
Die Futterkräusellinie wird mit feinen Stichen erstellt, wobei eine gerade Linie direkt über der Provinzposition des Futters herausgepresst wird. Dies geschieht mit Einzelnadelnähten, wodurch sichergestellt wird, dass beide Seiten der Linie symmetrisch und parallel sind. Dieser Vorgang verstärkt die Funktion der Verschönerung und Modifizierung des Futters weiter. Das Produktionspersonal muss geschickte Techniken beherrschen, um den Pressvorgang gleichmäßig und in der Größe konsistent zu halten, was für das Erscheinungsbild des Endprodukts unerlässlich ist. Es ist wichtig zu beachten, dass die Fadenspannung weder zu locker noch zu fest sein darf, da dies den Tragekomfort beeinträchtigt.
